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” The new eye”

Jetzt ist es genau 1 Monat her , dass Auge wurde komplett weiß . Schmerzen habe ich keine mehr doch die Wunde am Po tut sehr weh. Ich habe die Belastung nicht mehr jede Stunde tropfen zu müssen, ab und an muss ich Cornaregel nehmen da meine Drüsen für die Befeuchtung des Auges verätzt sind. Meine zweite Prothese wurde angefertigt und sie ist fast 3mal so groß wie die erste. Es ist eine durchsichtige glasschale. Das tragen ist sehr angenehm, ich spüre die Schale noch nicht einmal. Ich hatte am Anfang ja schon erzählt das ich große Angst davor hätte selber damit nicht zurecht zu kommen , doch dies ist zum Glück nie eingetreten. Im Gegenteil ich fühle mich sehr wohl da mein Auge nicht lahmen kann und es nicht mehr so aussieht als würde ich schielen. Ich muss die Schale noch nicht jeden Tag rausnehmen aber Herr Greiner  ( mein Prothetiker) meinte das dies in Zukunft doch von Vorteil ist. Ich sollte sie jeden Morgen reinigen und das Auge Pflegen.

 

 

Ich habe jetzt den Ultimativen bösen Blick drauf 🙂

 

Meine Po Wunde

 

 

Produkte die ich zur Zeit benutze

 

 

Kölner Treff

Ich durfte viele nette und prominente Menschen kennenlernen, so wie Matze Knop und Eva Padberg. Am meisten war ich aber jedoch von Frau Dagmar Koller, sie ist ein Musical Star von Weltrang. Ihr Mann selbst betroffen von Verbrennungen kennt mein Leidensweg zu gut und war über mein Schicksal sehr betroffen. Mehr Eleganz kann eine Dame nicht ausstrahlen, ich bin absolut hingerissen von ihrer Schönheit. Ich wurde hinter der Bühne herzlich aufgenommen und was ich gar nicht glauben konnte ist das gerade Eva Padberg mir die Angst und Aufregung nahm weil sie sich wie eine große Schwester um mich kümmerte. Niemals habe ich gedacht das ein Super model so herzlich und bodenständig ist. Die Show hat so viel Spaß gemacht da Matze Knop, den ich aus meiner Kindheit noch kenne als „super richi“ , so viel Stimmung machte . Hinter den Kulissen wurde ich von allen liebevoll aufgefangen und die Betroffenheit die sie mir gegenüber zelebrierten war Salbei für meine Seele.  Ich blieb gestern Nacht noch wach da ich so viele liebe Mail von Personen bekam das ich ganz aufgewühlt war. Ich bin so unglaublich dankbar das es euch gibt, Ihr stärkt mich so ungemein. Und eins macht mich ja sehr glücklich, dass ihr nicht bemerkt habt das ich so aufgeregt war das ich schon die Hosen voll hatte 😊 .  Habe am ganzen Körper gezittert und kennt ihr das wenn Ihr so ein kalten Schweißausbruch habt , zum Kotzen .  Zurück im Hotel hat es keine zwei Minuten gedauert, da bin ich eingeschlafen.

– Kölner Treff , die Sendung – 

Die Truppe

Matze Knop

Das Vorgespräch

Vor der Sendung total aufgeregt gewesen und mich mit einer Tasse Tee beruhigt. (JA auch bei dem wetter kann man Tee trinken 😉 )

Kölner treff – WDR 26.05.17 um 22:00 Uhr

 

 

Am 23.05.17 geht es los nach Köln, ich wurde eingeladen zum Kölner Treff auf dem WDR. Ich bin schon ganz aufgeregt den ich werde viele Interessante und bekannte Menschen kennen lernen und treffen. Matze Knop kenne ich noch aus meiner Kindheit mit seinem Song „ Super Richi“ . Eva Padberg ist auch da , ich bin so aufgeregt. Am 26.05.17 wird es ausgestrahlt um 22:00 -23:30 Uhr auf dem Sender WDR.

 

 

Bin auf der Website schon angekündigt.

Kölner treff – WDR- Website 

Besuch bei MisFit

Heute traf ich Del Keen, ein sehr netter, selbstbewusster Mann vor dem ich aller größten Respekt habe. Die Einstellung die er dem Leben gegenüber vertritt ist genauso cool wie er selbst.

Heute haben wir die Fotos für die Kartei gemacht, dies wurde auch von meinem Kamerateam für die Dokumentation Menschen hautnah begleitet. Meine Fotos erscheinen in ca. 3 Wochen auf seiner Website bei MisFit Models. Ich bin Nummer 1028.

Voll cool war sein Kater Elvis der da rumturnte. Ich habe versucht mit Del englisch zu sprechen und gab mein bestes, doch Englisch konnte ich noch nie .

Für euch die Bilder des Tages;

 

 

 

Intensivstation 71

Heute war es ein ganz besonderer Tag für mich, ich bekam die Möglichkeit noch mal auf die Intensivstation 71 zu gehen. Wir drehten da für meine Dokumentation – Menschen hautnah

Zuerst hatte ich total Angst, weil ich selbst nicht wusste wie ich darauf reagieren würde das alles noch einmal zu sehen und zu erleben.

Ist alles so wie ich es noch in Erinnerung hatte oder doch ganz anders?

Schon beim Eintreten in der Schleuse, da wo man sich umzieht ( Blaues Hemd, b

laue Hose gesonderte schuhe) war ich aufgeregt und voller Erwartungen an mich selbst.

Kann ich mich noch an alles Erinnern und das auch richtig, die Töne die die Geräte von sich geben bei einem Notfall oder nicht Rundläufen einer Herzfrequenz, hören sie sich so an wie in meinen Erinnerungen oder hat sich da etwas mit meiner Fantasie gemischt.

Als ich den Flur der Station 71 betreten durfte viel mir sofort der Geruch auf, schwer zu beschreiben.

Eine Mischung aus Desinfektionsmittel und einem leicht süßlichen aber nicht zu dominanten Geruch.

Dieser Duft der Station ist ein ganz besonderer und brachte mich zum Weinen, 1000 Erinnerung aus der intensiv Zeit brachen ein wie ein Blitz. Unkontrolliert waren es 100 Bilder die vor mir wie ein Film abliefen. Die Gefühle überkamen mich und ich wusste nicht genau damit umzugehen. Ich sah links die 6 Gläsernen Kästen in dem Verbrennungsopfer liegen, nur ein Raum war Frei, MEINER Raum 4.

Ich sah von außen rein, und sah mich selbst daliegen. Ich stellte mir vor ,wie ich da lag, regungslos, wie genau die anderen verbrannten hier auf der Station 71 der MHH. Das Atem Signal ging los in einem Zimmer und ich wurde wieder in die Zeit zurück versetzt ( TÜTÜTÜTÜTÜÜÜÜ  TÜTÜTÜTÜTÜ.ÜÜÜ )Ein hoher schriller Ton, diese Melodie höre ich manche Nächte immer noch.

Heute als ich als nicht Patientin da war, wurde mir klar wie hektisch doch alles hier draußen zu geht. Immer läuft einer hin und her um Injektionslösungen zu holen, riesige Tupfer oder sogar große aufgezogenen Spritzen mit verschiedenen Flüssigkeiten. Aber mit Rückblick als Patient, sie dir eine Ruhe und Gelassenheit rüberbringen ist bemerkenswert. Die Schwestern auf Station 71 verdienen besondere Anerkennung. Diese Sensible Art und Weise dir als Betroffene das Gefühl zu übermitteln, sie würde nur für dich den ganzen Tag Zeit haben und sich mit dir beschäftigen damit es dir so schnell wie möglich wieder gut geht, aber wenn sie den Glas Kasten verlassen, sie an Hundert Sachen gleichzeitig tun und denken müssen, ist eine Leistung die mein vollster Respekt verdient.

Ich möchte mit diesem Text, den Schwestern auf der Station 71, Danke sagen.

Ihr seid die wahren Helden.

 

Die Schleuse : Station 71 von Univ. Prof. Dr. med. Peter M. Vogt